Send me a Valentine
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Konzerte 2026
Sonntag, 1. März 2026, 19:00, Museum Kleines Klingental, Basel
Freitag, 6. März 2026, 19:30,Reformierte Kirche Saint-Baptiste, Grandson VD
Samstag, 7. März 2026, 19:30, Remise Theater Bern
Sonntag, 8. März 2026, 17:00, Galotti Musikwerkstatt, Zürich
Der Ursprung des Tages der Liebe, des Valentinstags, reicht ins späte Mittelalter zurück. Was es brauchte, um die edlen Damen durch den Minnesang zu bezirzen, welchen poetischen Aufwand der letzte Troubadour Othon III de Grandson dafür betrieb und welche Rolle der berühmte englische Dichter Geoffrey Chaucer und die Vogelhochzeit dabei spielten – das alles erleben sie an unseren Konzerten mit dem Vokalensemble Canto sem Fronteiras, der renommierten Solistin Arianna Savall und dem bekannten Poetry Slammer Remo Zumstein.
Einen grossen musikalischen Bogen spannt das Vokalensemble Canto sem Fronteiras mit Musik vom späten Mittelalter bis ins 21. Jahrhundert. Die Komponisten Marcílio Onofre (Brasilien), Petter Udland Johannson (Schweiz) und Matthias Heep (Schweiz/Deutschland) haben für dieses Programm Texte von Grandson, aus der Sammlung «Martim Codax» und andern Quellen vertont. Der Stil dieser neuen Werke reicht von der Avantgarde bis zum Folk-Jazz. Dazu kommen alte portugiesische Chorwerke aus dem «Cancioneiro de Lisboa», Musik der Shakespeare-Zeit sowie eine kleine aber feine Auswahl populärer Musik zum Thema von Schweizerdeutsch bis Spanisch und Portugiesisch.
Beruf: Räuber – Ladrão – Outlaw
Hinwiederum gefiel ich mir in der Idee, Chef einer Diebesbande zu sein: Mit List hier zu nehmen, mit List dort das Gestohlene einem anderen zu geben – kurz: seltsame Veränderungen hervorzubringen, ungesehen grosse sichtbare Wirkungen zu bewirken…
Johann Caspar Lavater (Zitat gekürzt)
Nicht wenige Räuber sind zu legendärem Ruhm gelangt: Bereits die Zeitgenossen sahen in ihnen häufig Kämpfer für Freiheit und soziale Gerechtigkeit, Rächer der Unterdrückten und vieles mehr. In der Tat: Da in Europa das frei lebende Wild für das Jagdvergügen der Terretorialfürsten beansprucht wurde, während das Volk hungerte, begannen viele Räuber ihre Karriere als Wilderer und wurden dafür vom einfachen Volk bewundert und gedeckt. Aber das war oftmals nur die Einstiegsdroge. Häufig folgten Schutzgelderpressungen, Überfälle, gepaart mit brutaler Gewalt und Mord. Räuber wurden in der Regel berühmt, aber nicht alt. Ihr gewaltsames Ende war vorprogrammiert, aber ebenso der Nimbus des Märtyrers.
Nach dem letzten, sehr erfolgreichen Projekt Journeys of Slavery – Journadas de escravidão planen wir nun zusammen mit dem Sänger/Schauspieler/Gitarrist Franz Andres Morrissey, dem Singer-Songwriter/Instrumentalist Petter Udland Johansen und dem Kontrabassisten Felix Klaus ein neues Programm.
Ausgehend von der legendären Gestalt des Robin Hood widmet sich der Abend mit Musik und Texten ausgewählten Räubergestalten des 19. und 20. Jahhunderts in der Schweiz, den USA und in Brasilien.
Der Aargauer Schriftsteller Arthur Hächler schreibt speziell für dieses Programm Kurzprosa um den Schweizer Ein-und Ausbrecherkönig Bernhard Matter (1854 in Lenzburg hingerichtet). Neue Musik kommt von Petter Udland Johannsen (Chorzyklus: «Die Lieder des Manefriedrich», Auftrag von CsF), von Franz Andres Morrissey («Die Schnitzelbank vom Bernhard Matter»), sowie weitere Chorwerke der brasilianischen Komponisten Marlos Nobre («Cancioneiro de Lampião» – Das Liederbuch vom Lampião), Eli-Eri Moura und Marcílio Onofre (Auftragskompositionen von CsF). Dazu kommen Werke des englisch-schweizerischen Komponisten R.L. Pearsall sowie Folk-Song-Adaptionen. Konzipiert wird der Abend von Franz Andres Morrisey und Matthias Heep.
WIEDERAUFNAHME
Freitag, 18.10.2024 I 20.00h
Tickets:
https://www.4313kultur.ch/programm
Sonntag, 25.02.2024 | 17.00h
Zürich, Musikwerkstatt Galotti
Freitag, 01.03.2024 | 20.00h
Basel, Haus zur Mägd
Samstag, 02.03.2024 | 20.00h
Bern, Remise Theater (Studio Bühne Bern)
Sonntag, 03.03.2024 | 17.00h
Allschwil BL, Fachwerk Allschwil

